Northcape 4000 – meine Fahrt bis ans Ende der Welt

by Sara Hallbauer

Nordkapp 71° 10’ 20” – der nördlichste ĂŒber Strassen erreichbare Punkt Europas. 17 Tage, 4.500 Kilometer und 30.000 Höhenmeter nach meinem Start beim Northcape 4000, ein Ultracycling Rennen, stehe ich am Ende der Welt: Ich habs tatsĂ€chlich geschafft – als zweite Solo-Frau in diesem unsupported Bikepacking-Abenteuer. Ich kann es kaum glauben. Statt den RĂ€dern rollen nun die TrĂ€nchen. Lest hier die ganze Story dazu. 

Das Northcape 4000 (NC4k) ist ein Lang – Distanz Radrennen, das ĂŒber ca. 4.000 Kilometer vom Gardasee ans Nordkapp fĂŒhrt und jĂ€hrlich ausgetragen wird. Dabei unterscheiden sich die Routen jedes Jahr.

Distanz: 4.500 km

Anstieg: 30.000 hm

.Höchster Punkt: VrĆĄič (1.611 m)

Tage: 17

Die Route des Northcape 4000 - wie kommt man vom Gardasee ans Nordkapp?

In der vierten Ausgabe geht es auf einem vorgegebenen Track einmal komplett durch Osteuropa, von Italien, nach Slowenien, durch Ungarn, die Slowakei, Polen, an der russischen Grenze entlang nach Litauen, Lettland, Estland, Finnland und schließlich Norwegen. 

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Innerhalb von 22 Tagen sind 4.500 Kilometer und 30.000 Höhenmeter zu ĂŒberwinden und vier Checkpoints zu passieren: Tihany am Balaton, Krakau, Riga und Rovaniemi. 

Was bedeutet "unsupported"?

Es handelt sich um ein sogenanntes “unsupported” Radrennen, d.h. jeder Teilnehmer hat sein GepĂ€ck am Fahrrad und muss alle UnterkĂŒnfte auf dem Weg selbststĂ€ndig organisieren. Begleitfahrzeuge sind nicht erlaubt. Es gibt keine Verpflegungsstationen unterwegs. Auch bei Pannen muss sich jeder Teilnehmer selbst helfen. Das macht schließlich das ganze Abenteuer aus.

Northcape 4000 - Mein Erfahrungsbericht

Wie kommt man auf die Idee, sich das antun zu wollen?

Endlich wieder rauszukommen, zu reisen und etwas zu erleben war mir nach diesem Corona Drama ein großes BedĂŒrfnis – und prompt melde ich mich am ersten Dezember 2020 in einem Anflug von Übermut zum Northcape 4.000 an: Ich finde die Idee, aus eigener Kraft bis ans Ende der Welt zu fahren, genial. Den ganzen Tag meinem Lieblingshobby nachzugehen und nichts anderes tun, als zu drĂŒcken, zu ziehen, zu drĂŒcken, zu ziehen – mit Wind im Gesicht und dem Surren der Kette in den Ohren – was kann es besseres geben? 

Dass ich dabei mindestens 200 Kilometer am Tag fahren muss, um in 22 Tagen anzukommen, dass die Route einmal quer durch das mir völlig unbekannte Osteuropa geht, dass ich als Frau ganz alleine bin – das sind alles Sorgen und Ängste, die erst spĂ€ter kommen. Im Moment der Anmeldung denke ich darĂŒber keine Sekunde nach. Pippi ist da eine ganz gute Inspiration: 

Pippi Langstrumpf

Das habe ich noch nie vorher versucht, also bin ich mir völlig sicher, dass ich es schaffe.

Northcape 4000 - Das Briefing vor dem Start

So kommt es, dass ich ein halbes Jahr spĂ€ter mitten in Rovereto beim Briefing stehe. Ich bin aufgeregt wie eine SechsjĂ€hrige am ersten Schultag. Um mich herum fast nur MĂ€nner, ich bin eine der wenigen Frauen, die an diesem Abenteuer teilnehmen. Mich begeistern die viele coolen Bikes und die interessanten Set-Ups der anderen Teilnehmer. Ich hole meine Startunterlagen und den Tracker ab. FĂŒr die nĂ€chsten Wochen bin ich die Nummer 82. Alle Interessierten können mittels Livetracking auf northcape4000.com meine Position mitverfolgen. 

Hauptsache, Du hast es versucht

Prompt werde ich fĂŒr ein Interview herausgezogen und nach meinen Erwartungen an das Northcape 4000 gefragt. Doch was fĂŒr Erwartungen sollte ich schon haben? “Wenn ich es nicht schaffe, ist es auch ok – Hauptsache ich habe es versucht” ist meine Antwort auf die Frage. 

Denn meine Vorbereitung auf das Ultracycling Rennen lĂ€uft alles andere als optimal. Die letzten sechs Wochen vor dem Event herrschen absolutes Sportverbot. FĂ€lschlicherweise wird bei mir ein Bandscheibenvorfall diagnostiziert. Es handelt sich jedoch nur um eine Muskelverspannung, was erst kurz vor dem Start richtig gestellt werden kann. Ein absolutes Chaos – die Erwartungen liegen also bei Null. Gut so.

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Northcape 4000 Teil 1 - Ab in den Osten durch Slowenien und Ungarn

Es geht los - endlich!!

Am Tag der Grand Depart ist einiges los. Frauen und Töchter verabschieden ihre MĂ€nner und VĂ€ter, Enkel ihre GroßvĂ€ter. Manche mit deutlichen Renn-Ambitionen, vielen geht es jedoch nur um das Abenteuer. Es ist ein Traum, der uns alle eint: das Nordkapp. Dieses Ziel versuche ich jedoch komplett auszublenden. Es erscheint mir zu groß und zu ambitioniert. Ich fahre deshalb erstmal zum Baden an den Plattensee und dann vielleicht nach Krakau und wenn es gut lĂ€uft
 Ohne Social Media Begleitung. Ohne Druck. Nur mein Rad und ich. 

Der Startschuss fĂ€llt um 8:30 in der frĂŒh und der Tross bewegt sich aus Rovereto hinaus. Es geht mit 200 anderen Radlern, davon 25 Frauen, den Passo Borcola nach oben. So langsam aber sicher legt sich meine Aufregung und ich finde meinen Tritt. Es geht flach Richtung Osten der slowenischen Grenze entgegen. Am spĂ€ten Nachmittag treffe auf Matthias aus Stuttgart und Hans aus Berlin. Wir fahren ein StĂŒck gemeinsam. Am ersten Tag beschliessen wir alle es noch nicht zu ĂŒberziehen und so endet die erste Etappe nach 240 Kilometern in Tarcentino in einer kleinen Pension, die ich mir spontan auf Booking.com buche. 

Slowenien, Du schöne!

Die nĂ€chsten Tage geht es immer Richtung Osten. Ich fahre ĂŒber den Passo Tanamea und ĂŒberquere schliesslich die slowenische Grenze. In der Mittagshitze quĂ€le ich mich den Vrsic hinauf, Sloweniens höchsten Pass mit 40 Kehren. Es folgt der Triglav National Park und anschließend  der Bleder See.

Tihany, der erste Checkpoint am Plattensee

Tags darauf geht es nach Ungarn. Das merke ich daran, dass die Strassen in sehr schlechtem Zustand sind und der Buchstabe â€œĂ¶â€ in den Ortsnamen deutlich öfters vorkommt als zuvor. Tihany am Plattensee ist der erste Checkpoint der Tour. Leider bin ich 8 Minuten zu spĂ€t dran und das TourismusbĂŒro hat bei meiner Ankunft schon geschlossen. Macht aber nichts, ich kann auch ohne Stempel weiterfahren, weil der Veranstalter per GPS-Livetracking meine Position sehen kann. 

Weiter geht es, nach Budapest.

MĂŒde bin ich. 20 Kilometer vor Budapest ĂŒbermannt mich der Sekundenschlaf und ich muss mich fĂŒr ein 15 minĂŒtiges Power Nap auf die Wiese legen. Die restliche Fahrt in die Stadt hinein ist ziemlich nervig. Sehr viel Verkehr, super schlechte Straßen – aber ich freue mich sehr darauf, die Donau zu sehen. Das Wasser, das hier fliesst, ist schließlich auch schon in meinem Heimatort Ehingen an der Donau vorbeigekommen. Der Track fĂŒhrt durch die Budapester Innenstadt, vorbei am prĂ€chtigen ParlamentsgebĂ€ude – sieht irgendjemand hier meine Peace Socken? 

Meine Ultracycling Race Routine - lieber B&B statt Biwacksack!

Nach vier Tagen Northcape 4000 habe ich meine Routine gefunden: ich schlafe meistens in kleinen Pensionen oder B&Bs, da man hier nach einer Dusche und auf einem frischen Laken deutlich besser schlÀft als verranzt im Biwacksack am Strassenrand. Jeden Morgen um ca. vier Uhr klingelt der Wecker, ich packe meine Sachen zusammen und bin spÀtestens um 5 Uhr auf dem Rad. 

Ohne FrĂŒhstĂŒck allerdings, das hole ich mir unterwegs in SupermĂ€rkten oder Tankstellen: Sandwiches, Croissants, sĂŒsse Teilchen – alles was nicht niet- und nagelfest ist wird weggefuttert. Ich schĂŒtte Kakao, Kefir und Trinkjoghurt literweise in mich hinein. Aufgrund der Hitze schmelzen mir meine Snickers weg, saure StĂ€bchen von Haribo sind eine gute Alternative aber nicht genug – und so habe ich stĂ€ndig Hunger. 

Ich fahre fast jeden Tag alleine. Ich begegne auch anderen Teilnehmer und manchmal fahren wir ein StĂŒck des Weges gemeinsam (liebe GrĂŒĂŸe an Gabi, Matthias und Maurits) – am liebsten ist mir aber mein eigener Rhythmus. Ein Lied in Dauerschleife gibt mir den Takt zum Pedallieren vor. Gedanken kommen und gehen und ich bin sehr glĂŒcklich hier teilnehmen zu können. Langsam wĂ€chst auch mein Vertrauen in meine LeistungsfĂ€higkeit. Meine Streckenabschnitte liegen anfangs bei eher 220-240 km am Tag, sie werden jedoch immer lĂ€nger. 

Aufgrund der abartigen Hitze (bis zu 40° Grad am Plattensee) muss ich sehr viel Schwitzen, was sich langsam in Sitzbeschwerden Ă€ußert. Dass ausgerechnet mein Sitzfleisch anfĂ€ngt mir Probleme zu bereiten, hĂ€tte ich am allerwenigsten gedacht. 

Northcape 4000 Teil 2 - Weiter gehts durch die Slowakei, Polen und Litauen

Die Hohe Tatra

Nach Ungarn folgt die Slowakei, es geht ĂŒber die Hohe Tatra immer Richtung Nordosten. Ich kurbele durch den Narodny Nationalpark auf einsamen Waldwegen nach oben, in das höchste Slowakische Skigebiet TatranskĂĄ Lomnica. Landschaftlich ein absolutes TrĂ€umchen. Auf kleinen StrĂ€sschen und zum ersten Mal im Regen geht es weiter und ich bin auf einmal in Polen. 

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Die Strasse nach Krakau ist der Horror

In Kraukau wartet der nĂ€chste Checkpoint auf mich, doch die Fahrt dahin ist der absolute Horror. LKW mit ausscherenden AnhĂ€ngern donnern an mir vorbei, tausend Baustellen wollen umfahren werden. Die Fahrer hier sind keine Radfahrer gewöhnt und nehmen keinerlei RĂŒcksicht.

Durch die polnische PrÀrie

Die Strecke fĂŒhrt durch die polnische Provinz. Plötzlich will meine Kette nicht mehr aufs große Blatt springen – der Akku meiner Schaltung ist alle! Wie kann das denn passieren? Ich bin Gott froh, dass ich mein Ladekabel dabei hab und wĂ€hrend des Fahrens ĂŒber meine Powerbank aufladen kann. Das wichtigste ist echt Strom, denn ohne Navi, Handy oder Schaltung bist Du bei so einer Tour komplett aufgeschmissen.

Meine Übernachtung am östlichsten Punkt der Tour - davor hatte ich schon bei der Planung Schiss.

Die Übernachtungsmöglichkeiten sind in Polens Pampa ziemlich rar. So kommt es, dass ich am Abend des siebten Tages um 19 Uhr immer noch 80 Kilometer zu radeln habe. Im allerletzten Winkel Polens, direkt an der russischen Grenze, auf einem Bauernhof am Rande des Dörfchens Sarnaki liegt an diesem Abend meine Unterkunft. Puh, da hab ich ganz schön Schiss davor – so ganz alleine auf einem verlassenen Bauernhof im absoluten Nowhere an der russischen Grenze? Ich fahre alleine durch die Nacht und muss mehrfach vor Hunden fliehen, die mich mit gefletschten ZĂ€hnen verfolgen. Das hĂ€lt mich immerhin wach und meinen Adrenalinspiegel hoch. 

Mit 331 Kilometern wird das einer der lĂ€ngsten Tage der Tour. Ich komme nachts um halb 12 völligst fertig in Sarnaki an. Der Bauer ist total nett, er hat den ganzen Abend auf mich gewartet. Er bewundert meine sportliche Leistung, zeigt mir mein kleines, sauberes Zimmer und ich falle totmĂŒde ins Bett. Meine ganze Angst vor diesem Flecken Erde war total unbegrĂŒndet und ich schĂ€me mich deswegen. 

Grand kack malheur

Niklas, Teilnehmer der NC III Edition, hatte mich schon vorgewarnt: Irgendwann kommt die Krise – und voilĂ  da ist sie! Total ĂŒbermĂŒdet steige ich am nĂ€chsten Morgen aufs Radl, doch weit ich komme nicht. Nur 40 Kilometer spĂ€ter hab ich einen Platten. Ich wechsel den Schlauch, doch beim Versuch den Mantel auf die Felge zurĂŒckzubekommen, kracht mein erster Reifenheber, danach der zweite. Was geht ab! Niegelnagelneu und Vollschrott! 

Northcape 4.000 - gebrochene Reifenheber
Niegel nagel neu und Vollschrott!

Zum GlĂŒck passiert das ganze in Blak, einem kleinen polnischen Dörfchen. In der dortigen Auto Werkstatt versucht Tomek, ein Mechaniker, den Mantel mit einem Metall-Schraubenzieher auf die Carbon-Felge zu hieven. Nicht die beste Idee. Schließlich schafft er es mit bloßen HĂ€nden. Ich bin ĂŒberglĂŒcklich, danke, dzieki! 

Ich fahre schnell weiter, habe ja super viel Zeit verloren. Den Rest der Fahrt verbringe ich damit, in verschiedenen GeschĂ€ften auf dem Weg nach Reifenhebern zu fragen, erfolglos. Die Leute hier wissen nicht mal was das ist! Schließlich trete ich noch in einen riesigen Haufen stinkenden Hunde-Kack – was ist heute eigentlich los?

Hattest Du jemals ans Aufgeben gedacht? Nur einmal. An diesem Tag.

Es ist 15 Uhr. Ich hab zwar erst 150 Kilometer auf dem Tacho, fĂŒr mich ist dieser Tag gelaufen. Ich suche mir die nĂ€chstbeste Pension. 

Außerdem bedrĂŒckt mich die Nachricht, dass eine der Teilnehmerinnen in Budapest einen tödlichen Unfall hatte. Olga. Sie stand am Start neben mir und hatte mir noch erzĂ€hlt wie sehr sie sich auf diese Reise gefreut hatte. Ich hatte ihr viel GlĂŒck gewĂŒnscht. Und jetzt ist sie nicht mehr da? 

Ich bin fertig, traurig, totmĂŒde, hungrig, ohne Reifenheber und muss mich erstmal neu sortieren. Pause. Essen. Schlafen. Ich kann zu diesem Zeitpunkt nur noch stehen oder liegen. Höflich formuliert habe ich enorme Sattelschmerzen – gemeint sind aber zwei große, offene, entzĂŒndete Wunden an beiden Pobacken, die höllisch weh tun. Ich hab mir den ganzen Hintern aufgescheuert. Ob ich so weiterfahren kann und das ĂŒberhaupt noch will? Ich habe allerhöchste Zweifel. 

In love with Pippo & friends

Am nĂ€chsten Morgen schaue ich aufs Handy, blinzele zweimal und kann mein GlĂŒck kaum glauben: Pippo, ebenfalls Northcape 4000 Teilnehmer, hat mein Foto von den kaputten Reifenhebern auf Strava gesehen – und fragt, ob er mir seine hinterlegen soll. Er ist mit seinen zwei Kumpels ca.150 km vor mir und sie hĂ€tten mehrere dabei.

Meine Oma

Und wenn Du denkst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Engel her.

Die drei Jungs sind mir auf der Tour schon öfters begegnet aber dass sie mir das einfach so anbieten? Unfassbar. Da ist an Aufgeben nicht mehr zu denken! Ich beisse meine ZĂ€hne zusammen. Gott sei Dank fĂŒhrt uns der Track in das flache Litauen. Die Aerobars kommen zum Einsatz. Fortan liege ich mehr auf dem Rad als dass ich sitze und schaffe es so, meine Schmerzen einigermaßen zu ignorieren. 

Der Moment, als ich an der Tankstelle in Suwalki die fĂŒr mich hinter einem Busch hinterlegten Reifenheber finde, ist einer der besten der Tour. DANKE, DANKE, DANKE. Ich gebe weiter Gas und hoffe, dass ich meine drei italienischen Freunde einholen kann, um mich fĂŒr das Tool zu bedanken. 

Prompt werde ich von der litauischen Polizei angehalten. Die Frage “What is the purpose of your journey?” gibt mir viel Stoff zum Nachdenken.

Northcape 4000 Teil 3 - immer Richtung Meer - Lettland & Estland

Regen in Lettland

Auf flachen Straßen geht es im strömenden Regen quer durch Lettland. Am frĂŒhen Abend begegne ich wieder Maurits und Matthias, die mich wegen meiner Reifenpanne wieder eingeholt haben. Gemeinsam fahren wir nach Riga, dem dritten Checkpoint, und gönnen uns eine große Portion Pasta am Abend. 

Estland duftet nach Wald

Am nĂ€chsten Tag (ich fahre wieder vor den anderen los) windet es stark vom Meer her und ich muss höllisch aufpassen, dass ich mit meinen Felgen nicht in den Straßengraben gedrĂŒckt werde. 

Auf dem Weg treffe ich Cal Sandro, der arme Kerl hat sein Handy und seinen Geldbeutel verloren und schließt sich mir deshalb erstmal an. Ich hab ein Zimmer in einem estonischen Nacht-Club gebucht. Da bin ich ganz froh, nicht alleine aufschlagen zu mĂŒssen.  Auf dem Weg dahin treffen wir Jared und seine Freunde, die mit ihrem Projekt „Richtung-Norden.eu“ Spenden fĂŒr Kinder in Uganda sammeln, sehr coole Aktion!

Tallinn ist ein großer Meilenstein auf dieser Reise

Cal Sandro und ich drĂŒcken in die Pedale, erreichen schließlich Tallinn – Wahnsinn, bis hierher habe ich es schon geschafft! Wenn ich nun auf die FĂ€hre nach Helsinki steige gibt es kein ZurĂŒck mehr! Dann ist statt Zug definitiv Fliegen angesagt. Bisher hatte ich mich immer nur von Etappe zu Etappe, von Großstadt zu Großstadt voran gehangelt und nun heisst es wirklich: Nordkapp – ich komme! Zwischenjubel.

und das Beste: Wir treffen zufĂ€llig auf Pippo, Maurizio und Luca mitten in der Innenstadt. Wie cool, ich hab die drei wieder eingeholt. Dann kann ich mich auf der FĂ€hre fĂŒr die hinterlegten Reifenheber bedanken. 

Die Überfahrt nach Helsinki dauert nur 2 Stunden, die wir mit Essen und Chillen auf dem Sonnendeck verbringen. Ich bin total happy. 

Northcape 4000 Teil 4 - Der hohe Norden: Finnland und Norwegen

Finnland kommt in Wellen daher

Die Fahrt aus Helsinki hinaus hat es ganz schön in sich: Landschaftlich wunderschön mit sehr vielen BirkenwÀlder, doch es ist ein stÀndiges Auf und Ab. Wir fahren in der Gruppe weiter und haben es nicht mehr weit bis zur gemeinsamen Unterkunft.

Wir pennen alle beim @oldschoolguy1977. Ein Finne, der mit seiner Familie eine alte Schulturnhalle zum Nachtlager umfunktioniert hat. Ich schlafe on stage direkt unter dem Basketballkorb. Der Oldschoolguy verfolgt das Rennen schon seit Tagen, viele Nordkapp Radler haben bereits bei ihm Station gemacht. Er hat einen KĂŒhlschrank voll mit Essen, frische Semmeln, Obst fĂŒr uns. Mega!

Nur Wald und Seen in Finnland - sonst nichts!

Wie immer starte ich in der FrĂŒh, die anderen pennen noch. In Finnland gibt es einfach nichts! Kaum Tankstellen und keine SupermĂ€rkte. Nur Wald!! Ich muss definitiv mehr Proviant als sonst mitschleppen. Sonst sterbe ich den Hungertod. Es geht es auf dem Randstreifen des finnischen Highways schnur-stracks nach Oulu, der grĂ¶ĂŸten Stadt Nordfinnlands. Davon gibt es auch nichts zu berichten, stumpf treten, Kopf abschalten, Verkehr ignorieren. Die Rentier Warnschilder stehen schon.

Santa Claus wohnt in Rovaniemi - wusste ich bis dato auch noch nicht

Am nĂ€chsten Tag steht Lappland auf dem Programm. Ich fahre durch das Rentier Schutzgebiet und endlich sehe ich auch welche. Rentiere links und Rentiere rechts und die laufen alle so lustig. Einfach an der Strasse entlang, wunderschön. Schließlich erreiche ich Rovaniemi, die Hauptstadt von Lappland und der letzte (!) Checkpoint der Tour. Ich bin am Polarkreis (66° 22’ 55”) angekommen. Ab jetzt bin ich offiziell ein “Polar Rider” – das ist sogar noch besser als „Knight Rider“. Wer aus meiner Abiklasse hĂ€tte das von mir gedacht? Toll, was man in so einem Leben alles werden kann. 

Hier im Weihnachtsmanndorf wohnt Santa Claus. Doch leider ist sein BĂŒro schon geschlossen – ich bin wie immer zu spĂ€t am Checkpoint. 

Schock: 2 Tage vor dem Ziel entdecke ich ein Loch im Mantel!

Ich ĂŒbernachte in einer kleinen, urigen HĂŒtte auf einem Campingplatz, der noch aus dem 18. Jahrhundert stammt. Doch als ich meine Tasche vom Radl nehmen will, kommt der große Schock: ein riesen Loch im Mantel. 

Mein Magen krampft. Ich bin so weit gekommen und jetzt passiert mir sowas? Zwei Tage vor dem Ziel? Im Gegensatz zu allen anderen Teilnehmern hab ich keinen Ersatzmantel dabei, ich wollte Gewicht sparen. Hier oben gibt es auch keine FahrradgeschĂ€fte mehr. Ich telefoniere mit Axel und bin im Panikmodus. Er versucht mich erstmal zu beruhigen. Schließlich ist da zwar ein Loch im Mantel, das ist aber noch nicht ganz durch. Der Schlauch ist noch ganz. Und ja, den Trick mit dem 5 Euro Schein kenne ich. Das heisst selbst wenn der Mantel ganz kaputt ginge, könnte ich ihn immer noch reparieren, das hab ich auch schon ein paar Mal gemacht. 

Axel Hallbauer

Das ist keine Katastrophe, Du machst nur eine draus.

Ok, dann mach ich eben keine Katastrophe draus. ABER DAS IST EINE KATASTROPHE!! Ich gehe missmutig ins Bett und versuche drĂŒber zu schlafen.

Mind fuck day - die mentale Challenge ist halt doch grĂ¶ĂŸer als die physische

Am nĂ€chsten Morgen ist das Loch im Mantel immer noch da. Schade eigentlich 😉 Der Reifen ist aber noch nicht platt und so steige ich um fĂŒnf aufs Rad und fahre weiter. Doch ich kann mich nicht konzentrieren. Meine Gedanken kreisen um das Loch im Mantel: „Bestimmt habe ich gleich einen Platten. Bestimmt muss ich aufhören, so kurz vor dem Ziel. Jetzt bin ich so weit gekommen und dann klappt es doch nicht. Es hat nicht sollen sein.” Bis zu diesem Tag bin ich fast jeden Tag total positiv eingestellt. Doch jetzt, so kurz vor dem Ziel, macht mir mein Kopf einen Strich durch die Rechnung.

Arvydas aus Litauen macht es zu seiner Mission meine Mission zu retten

Um kurz nach acht komme ich an eine Tankstelle. Ich bin völligst fertig – mit den Nerven. Ich komme ins GesprĂ€ch mit einem Motorrad Fahrer und erzĂ€hle ihm, dass ich total Angst hab, dass mir der Mantel so kurz vor dem Ziel kaputt geht. Arvydas aus Litauen fĂ€llt schier aus allen Wolken als er realisiert, dass ich im Schnitt 270 km am Tag mit dem Radl zurĂŒcklege – also am Tag und nicht in der Woche
.Selbst mit dem Motorrad wĂŒrde er das nicht schaffen. Und so bietet er mir an, mir einen Mantel zu besorgen. Ein solches Unterfangen könne doch nicht an sowas scheitern!

Wo fÀngt unsupported an und wo hört es auf?

Doch die einzige Möglichkeit hier einen Mantel aufzutreiben, ist einen der Northcape 4000 Teilnehmer zu fragen – denn ein FahrradgeschĂ€ft gibt es hier oben nicht. Wir tauschen Nummern, ich teile mit Arvydas fĂŒr die nĂ€chsten acht Stunden mein Live Tracking und gemeinsam fahren wir los Richtung Nordkapp. Er mit dem Motorrad und ich mit dem Rad. Es sind noch 500 Kilometer bis zum Ziel. 

Motorrad- und Rennradfahrer haben sich doch gern

Um 14 Uhr klingelt mein Handy. Arvydas ist am Telefon. Er hat auf dem Weg zum Nordkapp jeden Radler gefragt und schließlich einen gefunden, der ihm seinen Mantel verkauft hat. Er stehe nun an einer Tanke mit zwei anderen Motorradfahrern, die auf dem Weg in den SĂŒden seien und mir den Mantel vorbei fahren könnten? Ich weiß nicht was ich sagen soll. Um 16 Uhr treffe ich Mia und Antti aus Oulu, die mir den Mantel an einer Strassenkreuzung ĂŒbergeben. Ich hab TrĂ€nen in den Augen. So viel GlĂŒck hat kein Mensch verdient. Wie kann ich das nur wieder gut machen?

Teil 5 - Northcape 4.000 Finale

I knew this god damn road was mine

Der 17. Tag wird der letzte Tag meiner Tour – ich fahre und fahre und fahre. Mit Iggy Pop und The Passenger im Ohr singe ich lauthals “i knew this god damn road was mine, la la la la la la la la”. Es sind noch 388 Kilometer bis zum Ziel, der Countdown lĂ€uft, die Kette schnurrt. Ich passiere die letzte Grenze von Finnland zu Norwegen. Der Weg ist hĂŒgelig, das Wetter sonnig. Norwegen zeigt sich von seiner besten Seite. Ich geb Vollgas und hole das Letzte und Beste aus mir heraus – mit dem neuen Ersatzmantel im GepĂ€ck ist auch mein Kopf wieder voll dabei! 

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Der Nordkapp Tunnel: Tunnel des Grauens!

Doch noch einmal wird es kritisch – es wartet der Nordkapp Tunnel auf mich. Der Unterwasser- Tunnel verbindet das norwegische Festland mit der Insel “Mageroya” auf der sich das Nordkapp befindet. Es geht mit einem GefĂ€lle von 9 Grad in eine eiskalte Gefriertruhe hinab und 7 km spĂ€ter wieder hinauf. An der tiefsten Stelle liegt der Tunnel 212 Meter unter dem Meeresspiegel. Es ist stockdunkel und der GerĂ€uschpegel ist enorm. Als endlich wieder Licht in Sicht kommt bin ich Gott froh! 

Die Rentiere feuern mich auf den letzten Metern an

Kurz nach dem Tunnel treffe ich auf eine Rentierherde, die mich ein StĂŒck des Weges begleitet und anfeuert, go Sara go! 

Ich schaue auf mein Wahoo, auf meinem letzten Track ist nach 4.500 Kilometern das finale ZielfĂ€hnchen zu sehen. Noch 30 Kilometer. Ein letzter Kaffee Stopp in Honningsvag, ich trödele rum und will nicht, dass es endet. Die letzten Kilometer werden emotional. Die TrĂ€nchen rollen…vor Freude, dass ich es geschafft hab… vor Trauer, dass dieses “Adventure of a lifetime” zu Ende ist. 

Ein riesiger innerer Jubel.

Fassungslosigkeit. 

Ich bin da, am Ende der Welt. Da, wo es nicht mehr weitergeht und wonach nichts mehr kommt:  Nordkapp  71° 10’ 21”.

Northcape 4000 - mein Fazit

Da bleibt nicht mehr viel zu sagen – Meine Fahrt ans Nordkapp war eine wundervolle Erfahrung. 

Andreas Luginbuehl (Ancien PBP)

Aber diese hardcore Brevets hinterlassen bleibende und positive Spuren. In den Erinnerungen, im Selbstvertrauen und in der WiderstandsfÀhigkeit.

Klar – viele Leute sagen, dass 270 Kilometer pro Tag, 17 Tage hintereinander, eine “krasse” Leistung sei. Doch um die vielen Kilometer pro Tag oder dass ich als zweite Solo-Frau ins Ziel gekommen bin, geht es hier nicht. Was ich vielmehr von dieser Reise mitgenommen habe ist folgendes:

1. Ein Problem – eine Lösung.

Es bis ans Nordkapp geschafft zu haben,  gibt mir auch fĂŒr zukĂŒnftige Abenteuer das nötige Vertrauen, auf jede Art von Problemstellung eine passende Antwort zu finden. Auch ein vermeintliches Loch im Mantel ist keine Katastrophe, sondern nur eine Herausforderung, die bewĂ€ltigt werden möchte. 

2. Am glĂŒcklichsten bist Du im Hier und Jetzt

Das, was man sich alles Schlimmes im Kopf ausmalt, passiert meistens eh nie und raubt Dir nur unnötig Energie. Panikmodus und allzu große Angst vor ungelegten Eiern ist absolut unproduktiv. (leichter, gesagt, als getan – ich weiß!!). Denk Dir also nicht alles schon im Vorfeld kaputt! Den Ersatzmantel hab ich natĂŒrlich nicht gebraucht đŸ€ŁđŸ€Ł.

3. Wir alle können viel mehr als wir uns eigentlich zutrauen – gerade auch alleine.

Ich bin ohne Begleitung losgezogen, ganz alleine. Das war vielleicht mutig, aber sicherlich viel einfacher als wenn ich auf eine weitere Person hĂ€tte acht geben und Kompromisse finden mĂŒssen. Ich habe unterwegs – wie schon so oft – wundervolle Menschen kennengelernt. Ich kam so einfacher mit anderen ins GesprĂ€ch, war offener und interessierter. Insgesamt eine sehr schöne Erfahrung. 

Gleichzeitig war ich doch nie ganz alleine – Axel war per Telefon und Whats App immer da und hat mich angefeuert oder versucht zu beruhigen. Meine Strava Kollegen haben jede Etappe gefeiert und so lustig kommentiert, dafĂŒr vielen DANK!

4. Die Fahrt hat mir geholfen, eine große Gelassenheit zu entwickeln.

Nach jedem Hoch kommt das Tief, nach jedem Anstieg kommt die Abfahrt, nach dem Flow kommt der Hungerast und andersrum. Jedes GefĂŒhl kommt und jedes GefĂŒhl geht, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Ich habe jede Emotion dieser Welt, sowohl positiv als auch negativ, mindestens einmal durchlebt: Freude, Stolz, GlĂŒck, Wut, Trauer, Neid, Angst, Liebe, Hass. Und auch das Negative hat sein Positives: Wut treibt Dich an und gibt Energie, Hilflosigkeit lĂ€sst Dir die Hilfsbereitschaft Deiner Mitmenschen zuteil werden, Angst schĂŒtzt Dich. Die Angst vor Hundebissen bringt sogar Watt-Spitzenwerte auf den Tacho, meine Zwift Kollegen wĂ€ren stolz auf mich. Es gibt eben nicht nur happy und es gibt eben nicht nur sad – und darauf muss sich jeder, der eine solche Reise antritt, einstellen. 

Ich hab nicht nur halb Europa, sondern auch mich selber erfahren. Die litauische Polizei hat mich nach dem Purpose meiner Reise gefragt – Abschliessend kann ich nur alle Jungs & MĂ€dels da draussen ermutigen:

Sara Hallbauer

Kommt raus aus dem Windschatten und rein ins Abenteuer! Denn wenn ich das kann, könnt Ihr das auch.

STOP! Hast Du Fragen zur Reise und gibt es noch etwas, das Dich interessiert? 👉Bevor Du weiter klickst wĂŒrde ich mich RIESIG ĂŒber einen Kommentar von Dir freuen. Danke Dir und machts gut! đŸ€—

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51 comments

NorthCape4000 - radmomente 16. April 2022 - 12:02

[…] Dezember 2021 blĂ€ttere ich noch durch das TOUR Magazin und las den Bericht ĂŒber die Teilnahme von Sara Hallbauer am NorthCape4000 und im Februar erreicht mich die Frage „Kennst du die Veranstaltung NorthCape4000?“. Nadine vom […]

Reply
Sara Hallbauer 17. April 2022 - 10:09

Hallo Nadine, wie cool – dann wĂŒnsche ich Dir ganz viel Spass bei Deiner Tour, das wird bestimmt ein richtig tolles Abenteuer. Hau rein!
Lieben Gruß
Sara

Reply
Sören 9. April 2022 - 5:37

Toll geschrieben!! Habe in den mpaar Minuten mitgefiebert, mitgelitten und mich mit gefreut!! Noch toller als der Text ist natĂŒrlich die Leistung. Gratuliere!!

Reply
Sara Hallbauer 9. April 2022 - 8:51

Hallo Sören, vielen lieben Dank fĂŒr Dein Feedback und fĂŒrs Mitfiebern 🙂 Es war auch echt ein ziemliches cooles Abenteuer.
Lieben Gruß
Sara

Reply
Bernd 8. Februar 2022 - 21:00

Hallo Sara, Du fĂ€hrst wie ich ja auch ein Canyon Endurace in einer kleinen RahmgrĂ¶ĂŸe. Wie hast Du es gelöst, dass deine Lenkertasche (Expedition Handlebar Pack) mit der zusĂ€tzliche Tasche (Expedition Accessory Pocket) nicht am Vorderrad schleifen?

VG Bernd

Reply
Sara Hallbauer 9. Februar 2022 - 20:59

Hallo Bernd, ja das Problem kenne ich nur zu gut! Das Loch in meiner Accessory Pocket hab ich mit einem Patch zugeklebt. Seither achte ich darauf, dass die Lenkertasche vom Volumen her nach vorne und nicht in die LÀnge gepackt ist das heisst: Ich packe sie weniger in die LÀnge, sondern mehr in die Dicke (Versteht man das, wenn ich das so schreibe?) ZusÀtzlich habe ich die BÀnder der Accesscory Bag so kurz wie möglich gehalten, damit die Tasche nicht so weit nach unten hÀngt. Ich hoffe, das hilft Dir weiter,
LG
Sara

Reply
Aleksander Wanowski 5. Juli 2022 - 15:46

Witzig, das Loch habe ich auch reingerieben, allerdings bei einem Overnighter nach Hamburg… uns dass bei einem relativ hohen 54er Rahmen :-D, eigentlich wickle ich die BĂ€nder der kleinen Tasche noch mal ĂŒber den Lenker, so halten sich die beiden Taschen doppelt am Lenker – unten und oben und trotzdem rutschte die Konstruktion herunter. – Daumen hoch fĂŒr das Durchhalten trotz Po-Weh. Bin gespannt wie es bei uns wird…

Reply
Sara Hallbauer 7. Juli 2022 - 14:17

wird bestimmt ein richtig cooles Erlebnis. Ich drĂŒck auf jeden Fall die Daumen und werde ich dot.watchen. Ganz ganz liebe GrĂŒĂŸe und viel Spass! Sara

Reply
swen richhardt 25. Dezember 2021 - 16:07

hallo sara vorab wĂŒnsche ich dir u deiner familie frohe weihnachten u eine besinnlich schöne ruhige zeit. hut ab , sehr große u tolle leistung, wahnsinn, ich habe alles gelesen mit großer begeisterung. ich selbst habe seit monaten den floh auch im ohr u durch dein jetzt hier gefundenen bericht, hat es die ein o andere frage von mir noch beantwortet, wonach ich noch suchte :-). ich bin echt beeindruckt liebe sara, ich weiß garnicht wie man das noch in worte fassen kann um dir diese leistung zu wĂŒrdigen, irre geil , klasse spitze?????? ich habe wie gesagt seit sommer den gedanken dies auch erleben zu wollen , leider erst in 2023 vorher stehen leider verschiedene andere triathlons noch an. ich wĂŒrde gern,wenn es dich nicht stört vielleicht das ein o andere nochmal dazu fragen wollen , wenn ich darf! ich wĂŒnsche dir allzeit gute fahrt u guten rutsch ins neue jahr 2022. glg swen

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Sara Hallbauer 27. Dezember 2021 - 11:55

Hallo Swen, danke Dir! Das ist ja ein Hammer-Feedback. und JAA, es war einfach ein mega tolles Abenteuer 🙂
Die Teilnahme lohnt sich deshalb auf alle FĂ€lle. Wenn Du Fragen hast, melde Dich gerne und jederzeit!
Ich wĂŒnsche Dir natĂŒrlich auch ein fröhliches Weihnachtsfest und hoffe Ihr hattet entspannte und ruhige Tage.
LIeben Gruß
Sara

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Marcus MĂŒller 16. Dezember 2021 - 15:58

Hallo Sara, danke fĂŒr Deine Berichte, hier auf Bikepackers und in der TOUR. Ich muss sagen, ich fand deine Beschreibungen so beeindruckend und inspirierend, dass ich mich gleich fĂŒr die NorthCape 2022 Ausgabe angemeldet habe. Wie wohlĂŒberlegt diese Entscheidung war, kann man diskutieren, aber jetzt gibt es kein zurĂŒck mehr 🙂
Ich habe bestimmt einen Haufen Fragen in den nĂ€chsten Monaten, angefangen von deinen Erfahrungen mit Übernachtungsmöglichkeiten in Skandinavien… ich finde deine Philosophie mit Übernachtungen in B&Bs oder kleineren Hotels sehr ansprechend. Biwaksack und Schlafsack ist eher was fĂŒr die ganz Jungen oder fĂŒr den Notfall….
So, das war es erstmal…
Die besten GrĂŒsse, Marcus

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Sara Hallbauer 16. Dezember 2021 - 19:39

hi Marcus, wie coool đŸ„ł das wird bestimmt das Abenteuer Deines Lebens 🙂 Alleine die Vorbereitung macht einen riesen Spass.
Bei Fragen meld Dich einfach.
Lieben Gruß
Sara

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JĂŒrgen 7. Dezember 2021 - 11:35

Hallo Sara,
herzlichen GlĂŒckwunsch zu dieser grandiosen Leistung sowie den spannend geschriebenen und informativen Blog.
Interessanterweise kennen wir den „Nachtclub“ in Estland. Wir waren dieses FrĂŒhjahr zufĂ€llig dort fĂŒr einen morgendlichen Cappuccino auf unserer Radtour von MĂŒnchen ans Nordkap und zurĂŒck. FĂŒr die 4.650 km hin haben wir allerdings 48 Radltage gebraucht, was Deine sportliche Höchstleistung herausstreicht. Viel Spaß und Erfolg bei den nĂ€chsten Touren.
JĂŒrgen & Manuela

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Sara Hallbauer 16. Dezember 2021 - 20:28

Hallo ihr beiden,
wie cool, dass Ihr beiden den Nachtclub kennt. Das war auf jeden Fall eines der Highlights meiner gesamten Tour 🙂
und ebenso – GlĂŒckwunsch, dass ihr es bis nach oben geschafft habt, wie lange man dafĂŒr braucht, ist ganz egal.
Denn wer’s nicht versucht hat schon verloren.
Lieben Gruß đŸ€—
Sara

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Fabian 27. November 2021 - 8:31

Hallo Sara,
Wow, was fĂŒr eine grandiose Leistung und was fĂŒr ein toller Bericht! Ich fahre schon lange Rad, habe aber gerade erst das Bikepacking entdeckt und sauge gerade alles zu dem Thema auf – Deine Reiseberichte sind dabei super inspirierend! Noch plane ich solch extreme Events nicht, aber mal sehen, was sich entwickelt… Ich freue mich schon auf weitere Reise- und Erfahrungsberichte von Dir!

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Sara Hallbauer 28. November 2021 - 19:29

Hi Fabian,
Danke Dir fĂŒr Dein Feedback! Was nicht ist kann ja noch werden 🙂 und ich fahre ja auch noch nicht so lange aber es macht einfach sooo viel Spaß 🙂
vielleicht dann bis bald bei einem der nÀchsten Events!
lieben Gruß
Sara

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Frank 20. November 2021 - 13:01

Liebe Sara, vielen lieben Dank fĂŒr den wirklich sehr inspirierenden Bericht. Hut ab. Liebe GrĂŒĂŸe Frank

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Sara Hallbauer 22. November 2021 - 10:17

Danke, Frank! 🙂

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Henning 17. November 2021 - 21:49

Liebe Sara,
danke fĂŒr Deine freundlichen Worte. Wir sind uns einig, dass der Radsport eine wunderbare Sportart ist. Nicht traurig sein, dass Du erst so spĂ€t mit dem Radfahren begonnen hast. Hattest doch an anderen Sportarten Freude. Und Du kannst noch viele Jahre Rad fahren. Ich bin schon als Kind vom Radsport fasziniert gewesen. Inspiriert von den Radio – LiveĂŒbertragungen und den umfangreichen Berichten in der Zeitung von der „Friedensfahrt“ spielte ich als Kind mit meinem Roller „Friedensfahrt“. Eine echte Rennpumpe mit Bindfaden an den Lenker gebunden dito eine Trinkflasche fuhr ich Runden in unserer Straße einer Sackgasse. Ich war ein sehr unsportliches Kind. In der 8. Klasse schloss ich mich einer Volleyball – Trainingsgruppe an. Zum Meisterspieler hat es nicht gereicht aber Spaß hat es gemacht. Nach dem Wechsel zur Erweiterten Oberschule ( = Gymnasium ) hatte ich einen Klassenkameraden, der Radsportler in einer Betriebssportgemeinschaft war. Das war die InitialzĂŒndung. Mit einem geliehenen Rennrad lernte ich, dass Radsport in der Praxis hĂ€rter ist als es Fernsehbilder suggerieren. Aber das hat mich nicht davon abgehalten, dem Sport treu zu bleiben. Meine sportliche UntĂ€tigkeit in den 1990er Jahren bereue ich heute. Aber seit dem Sommer 2001 bin ich wieder mit viel Freude auf dem Rennrad aktiv. Im Sommer 2002 bei der ersten Tour von mehr als 100 km war ich nach 96 km fix und fertig. 7 Jahre spĂ€ter bin ich meine lĂ€ngste Tour gefahren. Es war ein schwer in Worte zu fassendes GefĂŒhl, als ich am Ziel vom Rad stieg. Oder mit 400 Jahreskilometern und etwa 2000 km im Jahr zuvor, erfolgreich 150 km im Spreewald fahren. Als ich in LĂŒbben auf die Schloßinsel einbog, kamen mir die FreudentrĂ€nen. Ich hoffe, ich kann noch viele Jahre fahren. Ich trainiere nicht so akribisch, fĂŒhle mich trotzdem nachdem ich nun seit 2 Jahren meinen Ruhestand genieße, wieder recht fit. Und ich habe den Traum, im Rahmen des Spreewaldmarathons ( https://spreewaldmarathon.de/wpswm/ ) nochmal die 200 km zu fahren. Es wĂ€re das dritte mal.
Leider konnte ich, obwohl ich bei meiner Tochter eine Weile hoffen durfte, meine Kinder nicht vom Radsport ĂŒberzeugen. Immerhin – meine Tochter joggt und wandert und ist auf kurzen Strecken mit ihrem Fahrrad recht flott unterwegs.
FĂŒr den Newsletter habe ich mich eben angemeldet.
Lieben Gruß von der Insel Poel
Henning

Reply
Henning 16. November 2021 - 22:12

Hallo Sara,
ich habe im aktuellen Heft der Zeitschrift „Tour“ Deinen fesselnden Bericht von der erfolgreichen Teilnahme am Northcape 4000 in diesem Jahr gelesen. Und dann auch noch mal auf Deiner Homepage. Respekt fĂŒr Deine tolle Leistung. Ich weiß wie es ist, lange Strecken zu fahren, auch wenn es bei mir nur zu 319 km an einem Tag gereicht hat und ich erst zwei Tage spĂ€ter noch mal 80 km gefahren bin. Da ich mich nicht mit ĂŒberambitionierten Hobbyfahrern in Jedermannrennen auseinandersetzen wollte, bin dank Tour – Forum aufs Langstreckenfahren gekommen. Das Leben wollte es dann nicht, dass ich ein „richtiger“ Langstreckenfahrer wurde. Rennrad fahre ich trotzdem immer noch gern, beschrĂ€nke ich mich aber auf kĂŒrzere Strecken. Der berufliche Stress hat Spuren hinterlassen und meine Knie wollen nicht mehr so recht. Unter anderem deshalb bin ich froh, dass ich meine Bikepacking – Touren in der Jugend Mitte der 1970er Jahre gefahren bin. Damals hieß das noch nicht so und ich bin mit dem Rucksack auf dem RĂŒcken mit einem normalen Rennrad gefahren. FĂŒr die nĂ€chsten PlĂ€ne wĂŒnsche ich Dir viel Erfolg. Ich werde immer mal auf Deiner Homepage schauen, was es Neues gibt.
Viele GrĂŒĂŸe aus Nordwestmecklenburg
Henning

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Sara Hallbauer 17. November 2021 - 7:54

Lieber Henning,
vielen Dank fĂŒr Deine Nachricht – ich finde schon, dass Du ein „richtiger“ Langstreckenfahrer bist, denn lang ist relativ und was fĂŒr einen lang ist, entscheidet am besten jeder selber 🙂 ich zum Beispiel hĂ€tte es gut gefunden, wenn ich wie Du schon ein bisschen frĂŒher mit dem Radln angefangen hĂ€tte, aber: besser spĂ€t als gar nie. Wenn Du magst dann melde Dich einfach zum Newsletter an, da wollte ich dann ab nĂ€chstem Jahr meine neuen Stories kommunizieren.
Lieben Gruß aus Wacka
Sara

Reply
SönkeAhrens 15. November 2021 - 13:44

Hallo Sara, eine bewundernswerte Leistung, die wohl in der Tat eine außergewöhnlich hohe mentale StĂ€rke erfordert. Eine Fahrt durch Europa und viele verschiedene Kulturen und Landschaften in so kurzer Zeit intensiv mit dem Rad erlebt. Der absolute Wahnsinn.
Bei meinen Touren bin ich zwar meistens in nicht allzu großer Entfernung von zu Hause unterwegs, dann aber durchaus auch einsam. So kam es, das eines Tages der Mantel an der Seite aufgeschlitzt war und ich nicht mehr weiter kam. Seitdem habe ich immer ein StĂŒckchen eines alten Mantels dabei. Dieses lege ich dann unter die beschĂ€digte Stelle und kann so wenigstens bis zum nĂ€chste Service weiter fahren.

Viele GrĂŒĂŸe

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Sara Hallbauer 16. November 2021 - 22:27

Hallo Sönke,
vielen lieben DANK Dir fĂŒr Dein Feedback 🙂 Und danke auch fĂŒr den Tipp mit dem alten Reifen!! Ja, ich denke das nĂ€chste Mal werde ich sicherlich besser ausgestattet und vorbereitet sein. Das passiert mir bestimmt kein zweites Mal.
Lieben Gruß und Dir auch weiterhin viel Spass bei Deinen Touren,
Sara

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Susy Pellet 22. Oktober 2021 - 11:59

ich kann nur staunen, dieser Mut, diese Leistung, dieser Wille!!!
Das mit dem tödlichen Unfall ist wahnsinnig traurig, dass du es wÀhrend der Fahrt erfahren hast und trotzdem zu Ende fahren konntest, HUT AB!!
durch so viele LĂ€nder, so viele Höhenmeter und Kilometer. Zum Schluss in die „Gefriertruhe“ wow, du hast wirklich vieles gemeistert und kannst meeeega stolz sein. Frauen können so was, MĂ€nner auch, ha ha ha

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Sara Hallbauer 1. November 2021 - 13:51

Liebe Susy, danke Dir fĂŒr Dein Feedback 🙂 ja manchmal muss man nur an sich selber glauben auch wenns verrĂŒckt ist 🙂
Viele liebe GrĂŒĂŸe Sara

Reply
Esteban 21. Oktober 2021 - 7:14

Wow, wow, wow Sara
.Inspirierend, ehrlich, und eine wirklich unglaubliche Leistung! Auch als Leser sehr bewegend 🙂

Bin gespannt auf dein nÀchstes Abenteuer

Liebe GrĂŒĂŸe

Reply
Sara Hallbauer 21. Oktober 2021 - 8:02

Hallo lieber Esti,
schön von Dir zu hören und danke Dir 🙂 bin gerade schon dabei die nĂ€chsten Abenteuer zu planen. Ich werde auf jeden Fall berichten.
Ganz liebe grĂŒĂŸe
Sara đŸ€—

Reply
Sven 20. Oktober 2021 - 20:07

Es ist faszinierend zu lesen, dass auf beinahe jedes erfahrene oder erdachte technische Problem doch eine Lösung gefunden wird. Ich habe auch immer Panik und dann gibt es doch eine Lösung.
Aber vor allem: Sie habe ein tolles Abenteuer erlebt und eine große Leistung vollbracht. DafĂŒr Respekt!!!

Reply
Sara Hallbauer 21. Oktober 2021 - 8:04

Vielen Dank – ein Abenteuer war das auf jeden Fall 🙂
Und ja, eigentlich muss man sich echt entspannen, denn eine Lösung findet sich immer 🙂
Viele liebe GrĂŒĂŸe Sara đŸ€—

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Holger SchĂŒrmann 19. Oktober 2021 - 8:51

Wie toll! Ich bin dein Fan.

Reply
Sara Hallbauer 19. Oktober 2021 - 9:52

DANKE Dir Holger, wer hĂ€tte das je gedacht :-))) Lieben Gruß! đŸ€—

Reply
Antonia 18. Oktober 2021 - 9:00

Wow, einfach nur mega. Danke dir fĂŒr den tollen Erfahrungsbericht und weiterhin alles Gute on the road! 🙂

Reply
Sara Hallbauer 18. Oktober 2021 - 9:33

Hallo Antonia,
vielen lieben Dank – freut mich sehr, wenn Dir der Beitrag gefĂ€llt â˜ș
bis bald und lieben Gruß
Sara đŸ€—

Reply
Bea 11. Oktober 2021 - 19:02

Hallo Sara,
du kannst dir nicht vorstellen, wie glĂŒcklich Du mich mit diesem tollen, ehrlichen und inspirierenden Bericht gemacht hast.
Ich habe alle Wörter so richtig verschlungen.
Seit diesem Jahr bin ich auch auf den Geschmack gekommen und habe einige solcher Abenteuer bestritten (viel kĂŒrzere Touren) und viele deiner Worte haben mir FreudesTrĂ€nen bereitet weil ich mich so hineinversetzt habe und einiges auf meinen Touren auch so erlebt habe..
Vielen lieben Dank, das du mich auf dieses Abenteuer von Dir mitgenommen hast und mich noch mehr bestĂ€rkst, solche verĂŒckten lustigen Abernteur zu machen und nun bekomme ich das auch nicht mehr aus dem Kopf 😎
Ganz strake Leistung, absolut mega.
GrĂŒĂŸe aus dem Vogtland sagt Bea 👋

Reply
Sara Hallbauer 12. Oktober 2021 - 22:32

Hallo Bea,
mega, vielen lieben Dank fĂŒr dieses tolle Feedback, das freut mich riesig!! und suuuper, dass Du auch fĂ€hrst – wie lange spielt ja absolut keine Rolle. Hoffe wir sehn uns ja evtl. auch mal bei einem der Events nĂ€chstes Jahr? und wenn Du hier im Tölzer Land mal unterwegs bist, gib unbedingt Bescheid 🙂 Viele liebe GrĂŒĂŸe
Sara

Reply
Bea Frank 11. Oktober 2021 - 12:59

Hallo Sara,
Was fĂŒr ein Ritt und unglaublich was du geleistet hast, ganz stark. Vielen Dank fĂŒr diesen tolle Bericht und das du mich so daran teilhaben ließt. Habe dieses Jahr erst mit dem Bikepacking angefangen und bin immer mehr Feuer und Flamme, weiß aus eigener Erfahrung (aber viel kĂŒrzer Strecken) das man da so viel erlebt und nur positives heraus nimmt und Berichte gerade deiner, einen auf lustige Gedanken bringt 😉
Du bist klasse.

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Manu 23. September 2021 - 10:13

Liebe Sara, du bist echt der Hammer. Habe deine Tour bereits bei Strava verfolgt. Du hast meine vollste Bewunderung. Gratuliere zu deinem Mut, es macht Mut und es zeigt was so alles in einem steckt. Vielen Dank fĂŒr deinen tollen Bericht, er hĂ€tte gerne noch viel lĂ€nger sein können, ich fand ihn total faszinierend. Liebe GrĂŒĂŸe Manu (Bonnie Fly)

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Sara Hallbauer 26. September 2021 - 14:34

Hallo Manu, vielen lieben Dank fĂŒr Dein Feedback und auch Deine Kommentare wĂ€hrend der Tour, das war super motivierend – gerade eben weil ich alleine unterwegs war. Der Bericht hĂ€tte noch viiiiel lĂ€nger sein können, da noch so viel mehr erzĂ€hlenswertes passiert ist. Das hĂ€tte aber wahrscheinlich den Rahmen gesprengt 😂 Mehr vielleicht dann mal in echt? viele liebe GrĂŒĂŸe 😘

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Bine Fuchs 22. September 2021 - 22:47

Sara, ich hab deine Tour mitverfolgt und deine Ankunft am Nordkap gefeiert. Der Bericht ist toll geworden und am Schluss hab ich auch fast ein paar TrĂ€nchen vor lauter Emotionen in den Augen gehabt. Klasse, was du geleistet hast und großartig wie du ĂŒber Deine Reise berichtest. Halte doch einen Vortrag und zeig Bilder.
Wie hast du es mit den Klamotten gemacht und wie war das den ganzen Tag im Regen zu fahren?
Ich danke dir ganz narrisch fĂŒr deine Inspiration.

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Sara Hallbauer 26. September 2021 - 14:37

huhu Bine, danke Dir fĂŒr das Feedback und die Kommentare auf Strave, das war echt cool!! ja, das mit dem Regen ist auch so ne Sache: Augen zu und durch! und dann Regenjacke, Hose und Überschuhe anziehen. Zum Thema AusrĂŒstung folgt aber noch ein extra Artikel. Soviel schonmal vorab: Ich hatte nur ein Trikot und eine Bib dabei, die hab ich jeden Tag gewaschen. VIele liebe GrĂŒĂŸe 🙂

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Dietmar 22. September 2021 - 21:32

Hallo Sara,
Hut ab – Wahnsinnsleistung!! Danke fĂŒr den tollen Bericht. Ich bin gerade erst am Anfang meiner Bikepacking-Abenteuer und schaue mit Bewunderung auf Deine … aber ich stimme Dir zu … einfach machen und ausprobieren … der Weg ist das Ziel im Hier und Jetzt!
GrĂŒĂŸe aus Schwalbach am Taunus
Dietmar

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Sara Hallbauer 26. September 2021 - 14:38

Hallo Dietmar, ja das ist doch die beste Idee – einfach loslegen. Was Dir am besten gefĂ€llt und welche AusrĂŒstung Du am liebsten magst, erfĂ€hrst Du nur noch im Praxistest 🙂 Lieben Gruß und allzeit gute Fahrt!
Sara

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christoph urban 22. September 2021 - 17:49

hey sara, sehr sehr beeindruckend, wow, was fĂŒr ein trip. bin mega stolz auf dich! beste grĂŒĂŸe aus berlin und bis bald, christoph

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Sara Hallbauer 22. September 2021 - 21:16

hi Grie, danke DIR – Mensch, wer hĂ€tte damals bei MTV gedacht, dass ich Kettenraucher es jemals mit dem Rad ans Nordkapp schaffe 😂 bis bald und viele liebe GrĂŒĂŸe 🙂

Reply
Conrad 22. September 2021 - 15:28

Hallo Sara, Danke fĂŒr Deinen tollen Bericht, der mich noch mehr bestĂ€tigt und motiviert hat, fĂŒr meine Herausforderung in diesem Jahr… Am 10.10. https://cyclotour.ch/ versuche ich die Seeumrundung zu schaffen…

An diesem Samstag ist die Generalprobe 3x mal um den ZĂŒrisee und die Herausforderung mal lĂ€nger als 5 Stunden im Sattel zu sitzen… was alles geht, zeigt mir nun Dein Beispiel…

Einen lieben Gruss

Christoph
PS: Das mit der Musik werde ich auch versuchen

Reply
Sara Hallbauer 22. September 2021 - 17:15

Hallo Christoph, schön, danke Dir fĂŒr das Feedback 🙂 Ich drĂŒck Dir ganz ganz fest die Daumen fĂŒr Deine Tour, super, dass Du da an den Start gehst đŸ„ł Den Knopf hab ich ĂŒbrigens immer nur in einem Ohr und auch nur wenn ich alleine bin – damit ich noch genug von der Umwelt mitbekomme.
Lieben Gruß Sara

Reply
Christoph Conrad 23. September 2021 - 10:59

Liebe Sara, vielen Dank fĂŒr’s Daumen drĂŒcken. Das mit nur einer Seite im Ohr hatte ich auch vor, denn ich mag es auch nicht, wenn ich mich selber und die Umwelt nicht mehr hören kann…

Liebe GrĂŒsse Christoph

Reply
Joseph Straub 22. September 2021 - 9:55

Meine tiefste Verehrung… Tolle Leistung…. Macht Lust auf nachmachen

Reply
Sara Hallbauer 22. September 2021 - 10:13

Hallo Sepp, coool – vielen lieben Dank fĂŒr Dein Feedback. Dir weiterhin gute Fahrt!

Reply
Britta 22. September 2021 - 2:50

Habe bis hier hin gelesen! Irre Tour! Inspiriertmich sehr und bereichert meine TrĂ€ume fĂŒr eigene Ziele! Vielen Dank dass Du das auf diese Weise teilst! Ride on! Britta

Reply
Sara Hallbauer 22. September 2021 - 10:14

Hallo Britta, cool – Danke fĂŒrs durchhalten beim Lesen 🙂 Dir weiterhin gute Fahrt und dass Deine TrĂ€ume in ErfĂŒllung gehen 🙂

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